Amnesty International Südkaukasus-Koordinationsgruppe (2356)

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Südkaukasus-Koordinationsgruppe (2356)

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24.08.2010

Eilaktion: Zwangsräumung von Binnenvertriebenen in Georgien

Amnesty International ist besorgt darüber, dass die georgischen Behörden in der Hauptstadt Tbilisi bei Binnenvertriebenen eine Reihe von rechtswidrigen Zwangsräumungen durchgeführt haben. Laut Angaben aus georgischen Quellen sind etwa 5000 Menschen seit Mitte Juni aus ihren Häusern vertrieben worden. Einigen von ihnen sind nicht einmal alternative Unterkünfte zur Verfügung gestellt worden, andere wurden in Häuser geschickt, die sich nicht als Wohnraum zu eignen scheinen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es in naher Zukunft zu weiteren rechtswidrigen Zwangsräumungen kommen.

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Weitere Informationen zu dieser Eilaktion finden Sie auf der Website von Amnesty Deutschland. Schreiben Sie bitte Faxe, E-Mails oder Luftpostbriefe an die georgischen Behörden. Bitte schreiben Sie Ihre Appelle möglichst sofort. Schreiben Sie in gutem Georgisch, Englisch oder auf Deutsch. Da Informationen in Urgent Actions schnell an Aktualität verlieren können, bitten wir Sie, nach dem 1. Oktober 2010 keine Appelle mehr zu verschicken.

Weitere Informationen zur Lage der Binnenflüchtlinge in Georgien finden Sie in der deutschen Kurzfassung des Berichts "In the Waiting Room: Internally Displaced People in Georgia"